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Fakten zur Nosferatu-Spinne
Die wichtigsten Daten über Zoropsis spinimana auf einen Blick.
Diese Website dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei einem Biss oder allergischen Reaktionen wende dich sofort an einen Arzt oder den Notruf (112).
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Häufige Fragen zur Nosferatu-Spinne
Die meistgestellten Fragen – kurz und klar beantwortet.
Ja, wie alle Spinnen besitzt die Nosferatu-Spinne Gift – aber ihr Venom ist für gesunde Menschen nicht gefährlich. Der Biss verursacht lokale Rötungen und Schmerzen für 1–3 Tage, vergleichbar mit einem Wespenstich. Todesfälle oder schwere Vergiftungen sind aus Europa nicht bekannt.
Die Nosferatu-Spinne stellt für gesunde Erwachsene keine ernsthafte Gefahr dar. Ihr Biss verursacht lokale Schmerzen, Rötungen und Schwellungen für 1–3 Tage. Für Allergiker, Kleinkinder und immungeschwächte Personen gilt erhöhte Vorsicht. Die Spinne beißt nur, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlt. Ausführliches auf unserer Gefährlichkeitsseite.
Ruhe bewahren – die Spinne greift nicht an. Kinder und Haustiere fernhalten. Dann mit einem Spinnenfänger oder der Glas-Karton-Methode fangen: Glas über die Spinne stülpen, Karton darunterschieben, mindestens 10–20 m vom Haus entfernt freilassen. Nie mit bloßen Händen anfassen! Details: Vollständige Fang-Anleitung.
Nein – es gibt keine gesetzliche Meldepflicht. Die Nosferatu-Spinne steht nicht auf der EU-Liste invasiver Arten. Sichtungen können aber freiwillig bei der AraGes (Arachnologischen Gesellschaft) oder auf iNaturalist gemeldet werden – das hilft der Wissenschaft, die Ausbreitung zu dokumentieren.
Nein. Die Nosferatu-Spinne ist keine Springspinne (Salticidae) und kann nicht gezielt springen. Sie bewegt sich sehr schnell über Oberflächen und Wände und flüchtet bei Bedrohung durch schnelles Rennen. Ein Anspringen auf Menschen ist nicht bekannt. Auf glatten Wänden hält sie sich durch spezielle Haarpolster an den Füßen (Scopulae).
Kein klassisches Radnetz. Die Nosferatu-Spinne ist eine aktive Jägerin. Sie legt flache Seidenfäden auf Oberflächen aus, um Beute aufzuspüren. Diese losen Fäden können in Zimmerecken als unregelmäßiges Gespinst erscheinen, sind aber kein symmetrisches Fangnetz wie das einer Gartenspinne.
Weibchen erreichen eine Körperlänge von 14–22 mm, Männchen 10–15 mm. Mit ausgestreckten Beinen kommt ein Weibchen auf eine Spannweite von bis zu 7 cm. Damit gehört die Nosferatu-Spinne zu den größten freilebenden Spinnen Deutschlands. Mehr zu Größe und Aussehen: Aussehen & Erkennung.
Der Name leitet sich von einem dunklen, gesichtsähnlichen Muster auf dem Hinterleib ab, das an das bleiche Vampirgesicht aus dem Stummfilm „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens" (1922) erinnert. Der wissenschaftliche Name lautet Zoropsis spinimana.
Die meisten Begegnungen finden von August bis Oktober statt. In dieser Zeit suchen die Spinnen – besonders die Männchen auf Partnersuche – Häuser auf. Im Winter sind sie ruhiger, aber ganzjährig in warmen Gebäuden anzutreffen.
Sie bevorzugt dunkle, geschützte Ecken: hinter Möbeln, im Keller, in Wandritzen, hinter Heizkörpern, in selten genutzten Schränken. Tagsüber ist sie gut versteckt, nachts aktiv auf Beutejagd. Mehr zu Lebensräumen: Verbreitung & Hotspots.